Sehr verehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

die nächste Vortragsveranstaltung unseres Arbeitskreises findet statt am

Dienstag, dem 08. Dezember 2009, 18:30 Uhr

Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln,
Camphausen-Saal, Erdgeschoss


Es wird vortragen

Herr Rechtsanwalt Dr. Florian Stapper, Leipzig

zum Thema

„Der Insolvenzplan – Erfahrungen und Anregungen aus der Arbeit mit Insolvenzplänen“

Wir freuen uns ganz besonders, dass sich Herr Rechtsanwalt Dr. Florian Stapper, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, bereit erklärt hat, zu einem für die insolvenzrechtliche Praxis besonders wichtigen Thema vor den Mitgliedern des Arbeitskreises zu referieren. Der Referent ist seit 1998 als Insolvenz- und Zwangsverwalter tätig. Er hat bisher mehr als 30 Insolvenzpläne bei Gericht eingereicht, die sämtlich durch die Gläubiger angenommen und durch das Gericht bestätigt wurden. Dr. Stapper ist durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen insbesondere zu insolvenzrechtlichen Themen hervorgetreten. Neben seiner Tätigkeit als Insolvenz- und Zwangsverwalter ist der Referent auch als Unternehmensgründer aktiv. So hat er u.a. vor zwei Jahren die Germania Factoring AG mit gegründet und ist Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Der Referent wird in seinem Vortrag zunächst die Vorteile des Insolvenzplanverfahrens für alle Beteiligten darstellen und im Anschluss berichten, welche konkreten Erfolge er mit dem Insolvenzplan in der Praxis erzielen konnte. Dabei wird sich ergeben, dass das Insolvenzplanverfahren nicht nur für spektakuläre Großverfahren, sondern insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein hervorragendes – auch praxistaugliches – Sanierungsinstrument ist. Dr. Stapper wird auch auf die Gründe, warum es in der insolvenzrechtlichen Praxis so wenig Insolvenzpläne gibt, hinweisen und einige Anregungen geben, mit denen das Insolvenzplanverfahren weiter vorangebracht werden kann.

In der Praxis setzt der Insolvenzplan  die Fortführung des Geschäftsbetriebs durch den (vorläufigen) Insolvenzverwalter in der Regel voraus. Hierfür ist der Umgang des Insolvenzverwalters mit dem insolventen  Unternehmer/Vorstand/Geschäftsführer häufig wichtig. Der Referent wird in seinem Vortrag beleuchten, warum und wann der insolvente Unternehmer mit einer Rakete verglichen werden kann, warum der Absturz der Rakete vorhersehbar war und was der (vorläufige) Insolvenzverwalter tun muss, damit die Rakete nach Verfahrensabschluss wieder selbständig fliegt.
Wir dürfen auf ein interessantes Referat gespannt sein. Zugleich hoffen wir angesichts der großen praktischen Relevanz des Themas auf eine rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag.
Gäste sind – wie immer – herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
bin ich Ihr
Prof. Dr. Vallender
Vorsitzender




 

 

 

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